Die wichtigsten 9 Punkte einer Online-Marketing-Strategie

Eine durchdachte Strategie ist das A und O für nachhaltiges und erfolgreiches Online Marketing. Doch worauf baut diese auf? Hier finden Sie die Punkte, über welche Sie sich im Vorfeld unbedingt Gedanken machen sollten.

Einfach mal mit Online Marketing beginnen und dann schauen was passiert – eine oft gewählte Vorgehensweise von Firmen. Und wohl auch nicht die Schlechteste, zumindest dann, wenn man Online Marketing in der Firma einführen und etablieren möchte.

Die Krux dabei ist nur, dass Sie irgendwann auch Ergebnisse vorlegen müssen. Der Frust ist danach leider oft gross. Denn die Fülle an Onlinekanälen und die dadurch entstandenen vielfältigen Werbemöglichkeiten haben zu einer Flut an Werbeanzeigen und Formaten geführt, die es fast unmöglich machen, ohne Strategie nachhaltig erfolgreich zu sein.

Doch was gehört zu einer nachhaltigen Online Marketing Strategie? Wie gehen Sie bei der Erstellung einer solchen vor? Nachfolgend eine Auflistung von Punkten, welche Sie unbedingt dabei beachten sollten.

Ihr Firmen-Leitbild als Leuchtturm

Punkt 1: Ihr Firmen-Leitbild als Leuchtturm für Ihre Marketingaktivitäten

Kennen Sie das Leitbild Ihrer Firma? Falls nicht, dann ergeht es Ihnen ähnlich wie gefühlten 90% der Marketingverantwortlichen. Dabei ist die Frage, für was Sie stehen, zentral. Wir werden heute täglich von Werbung überflutet, sei dies off- oder online. Nur wenn Sie sich bewusst sind, wer Sie sind, was Ihre Stärken und Alleinstellungsmerkmale sind und was Ihre Mission und Vision ist, werden Sie für Ihre Zielgruppen interessant und sichtbar sein.

Online-Marketing-Botschaften und Ziele

Punkt 2: Definieren Sie Ihre Online-Marketing-Botschaften und Ziele

Schärfen Sie Ihr Profil mit klaren Aussagen zu Ihrer Firma und ihrem Produkt. Überlegen Sie sich, was die Kernbotschaften Ihrer Produkte/ Dienstleistungen sind.

Was macht Ihre Produkte, Ihre Dienstleistungen unverwechselbar? Was ist die Kernbotschaft Ihres Unternehmens? Was für eine Assoziation soll mit Ihrer Firma verbunden sein?

Überlegen Sie sich zudem, welchen Beitrag soll ihr Online Marketing zum unmittelbaren Geschäftszweck, ihrem Businessziel leisten. Soll es Leads generieren, überzeugen, verkaufen, Kunden an Sie binden, die Kundenzufriedenheit steigern oder anderes?

Online-Marketing-Zielgruppen

Punkt 3: Analysieren Sie Ihre Kunden

Definieren Sie Ihre Zielgruppen möglichst genau durch Kundenbefragung, oder wenn das nicht geht, indem Sie Ihre Kundenbetreuer interviewen. Erstellen Sie möglichst detaillierte Buyer Personas und feilen Sie daran, bis ein sehr genaues Persönlichkeitsprofil eines Kunden oder einer Kundin entstanden ist. Wenn bei all ihren Mitarbeiten bei der Erwähnung der Persona innerlich das gleiche lebendige Bild abgerufen wird, haben Sie Ihr Ziel erreicht und ihr Online-Marketing-Beitrag erhält einen Empfänger.

Customer Journey

Punkt 4: Begleiten Sie Ihre Kunden entlang der Customer Journey

Natürlich wäre es sensationell, wenn jede Online Werbeanzeige zu Kaufabschlüssen führen würde. Leider wird dies jedoch nur in wenigen Fällen funktionieren. Grund dafür ist, dass ein Kaufentscheid, gerade bei hochpreisigen Angeboten, meist nicht spontan geschieht. 

Bevor ein Kunde sich zum Kauf entschliesst, durchläuft er verschiedene Phasen der Kaufentscheidung, die sogenannte Customer Journey. Schalten Sie nur «Jetzt kaufen»-Werbeanzeigen, erreichen Sie maximal jenen Kunden, der den Kaufentscheid bereits gefällt hat. Dieser wird sich aller Voraussicht nach für den preiswertesten Anbieter entscheiden, oder für den, der ihm bekannt ist.

Helfen Sie dem Kunden bereits vor dem Kauf damit, dass Sie ihn auf bestimmte Themen sensibilisieren und Entscheidungshilfen geben. Sie vergrössern damit Ihre Chancen enorm, dass der Kunde sich schlussendlich für Sie entscheidet.

Online Marketing Instrumente

Punkt 5: Nutzen Sie die Stärken der einzelnen Online-Marketing-Disziplinen

Oft wird von Online-Marketing-Agenturen behauptet, diese und diese Marketingdisziplin sei die zurzeit Erfolgsversprechende, aber das ist Nonsens. Ob Bannerwerbung oder Suchmaschinen-, Content-, Affiliate-, Performance-, E-Mail-, Influenzer-, Networking- oder «Sonstirgendwas»-Marketing, alles hat seine Stärken. Und jedes dieser Online-Marketing-Instrumente hat entlang der Customer Journey, je nach Intention, ihre Berechtigung.

Wollen Sie etwas bekannt machen, so bietet sich vielleicht Performance Marketing an. Sie wollen Ihre Kompetenzführerschaft ausbauen oder Suchmaschinenmarketing betreiben, dann ist es Content Marketing. Und wenn der Kunde gerade zwischen verschiedenen Anbietern abwägt, ist eine Remarketing Kampagne erfolgsversprechend. Setzen Sie auf die Stärken der einzelnen Online-Marketing-Disziplinen und nutzen Sie deren Synergien.

Medienformate

Punkt 6: Wählen Sie die richtigen Medienformate

Video kann noch so angesagt sein im Online Marketing, wenn das Video vom «Jetzt kaufen»-Button ablenkt, ist es wohl das falsche Format. Der Text kann noch so treffend und pointiert daherkommen, ist aber sehr suboptimal, wenn eine Infografik das Thema weit treffender erklären kann. Nutzen Sie kein Medienformat nur weil es angesagt oder bequem zu erstellen ist, sondern überlegen Sie sich, mit welchem Sie Ihre Botschaft am besten transportieren können.

Online-Marketing-Kanäle

Punkt 7: Die Intention und die Zielgruppe bestimmen den Kanal

Dass Sie sich überlegen, welcher Kanal am besten geeignet ist, Ihre potenziellen Kunden zu erreichen, ist die eine wichtige Überlegung. Welche Strategie Sie innerhalb des Kanals fahren, die andere.

Fragen sie sich, ob es sich für Sie lohnt auf Facebook eine Community aufzubauen, oder ist es besser den Kanal zur Distribution ihrer Werbeanzeigen zu nutzen. Überlegen sie sich, ob Sie Ihre Mitarbeiter auf Linkedin als Corporate Influencer aufbauen wollen, oder ob Sie dessen Feed als Newskanal nutzen. Welche Inhalte sind besser geeignet für Push-Kanäle wie Instagram oder Ihren Newsetter, welche für Pull-Kanäle wie Ihre Website oder Youtube?

Überlegen Sie sich zudem, welche Synergien ergeben sich zwischen den einzelnen Kanälen. Ist Ihre Website ein Content-Hub, welcher die anderen Kanäle mit Inhalten füttert? Oder lohnt es sich Google Ads zu schalten, wenn Sie gleichzeitig eine Kampagne auf Facebook fahren?

Erfolgsmessung im Online Marketing

Punkt 8: Unterlassen Sie es unter keinen Umständen, klare Ziele für die Erfolgsmessung zu definieren

Schalten Sie Online Werbung mit dem Ziel ihre Bekanntheit zu steigern, können Sie sich sicher sein, dass jemand kommt und die Werbung als Misserfolg einstuft, da Sie keine Kaufabschlüsse erzielt hat. Und Sie wären auch nicht der Erste, der diese Kritik unerwidert stehen lässt, da Sie selbst das Ziel der Anzeige aus dem Blick verloren haben. Das ist ein Grund, weshalb Sie sich bei jeder Marketingaktion das Ziel bewusst definieren und schriftlich festhalten sollten.

Ein anderer Grund ist, dass Sie Kampagnen nur optimieren können, wenn Sie sich dabei auf messbare Ziele abstützen. Überlegen Sie sich deshalb immer, was der Call to Action ihrer Online-Marketing-Handlung ist und wie Sie diesen messen können. Unterlassen Sie es zudem, mehrere Handlungsaufforderungen zu formulieren. Dies lenkt Ihre Zielgruppe höchstens von Ihrer wahren Intention ab.

Ein angemessenes Online-Marketing-Budget

Punkt 9: Gönnen Sie sich ein angemessenes Online-Marketing-Budget

Ohne finanzielles Budget kann Online Marketing leider nicht erfolgreich betrieben werden. Einen grundsätzlichen Tipp zur Berechnung ihrer Online-Marketing-Kosten abzugeben ist jedoch schwierig, hängen diese doch u.a. vom Markt, den Erstellungskosten der Medien und den Werbekanälen ab. Unsere Erfahrung zeigt, dass wir jeweils gut damit fahren, für die Vermarktung gleichviel Mittel einzurechnen, wie für die Erstellung der digitalen Marketingformate

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